Conversations
with yourself and others

Wir können schneller mit anderen in Kontakt kommen als je zuvor.
Alles ist verbunden und alle erreichbar. Und trotzdem bleibt manchmal dazwischen ein Vermissen.
Vermissen nach Zusammensein in einem Raum.
Vermissen nach Gesprächen, die sich nicht wie Monologe anfühlen.
Vermissen nach Menschen, die ähnlich fühlen, denken und suchen.
»Conversations with yourself and others« ist ein Raum für Verbindung.
Ein Ort, der Menschen zusammen bringt, die sich vorher nicht kennen müssen. Und aus Fremden entstehen Gespräche, die tief gehen und sich trotzdem leicht anfühlen können. Gespräche die bleiben.
Weil wir uns nur so lang fremd sind, bis wir uns begegnen.

Warum »Conversations with yourself and others?«
Im Sommer vor ein paar Jahren haben wir am See Freunde kennen gelernt. Wir haben uns all die warmen Tage immer wieder gesehen. Zusammen gebadet, geredet, gebadet, geredet … in Dauerschleife. Über leichtes, schweres und alles dazwischen.
Wir haben uns Fragen gestellt und auch wirklich zugehört.
Haben Gespräche geführt, die von einem ins andere gingen und immer tiefer wurden. Aber ohne, dass sie sich schwer angefühlt haben.
Und ich hab mich gefragt, warum sich das leichter anfühlt, als manchmal mit Menschen, die man schon seit Jahren kennt?
Vielleicht, weil wir bei Fremden neugierig bleiben. Und bei den Menschen, die uns nah sind, irgendwann denken, wir wissen doch schon alles? Wir hören auf zu fragen und auch damit herauszufinden, ob die alte Geschichte überhaupt noch passt.
Dann presst sich Stille dazwischen und nimmt den gemeinsamen Raum. Eine, die sich unangenehm anfühlt und uns leise keine andere Frage mehr fragen lässt, als »über was reden wir jetzt?«
Und manchmal und gar nicht seltener, fällt es uns aber auch schwer, überhaupt neue Menschen kennen zu lernen. Weil jeder schon irgendwie in seiner Bubble bubbelt, die Kalender so voll sind und man gar nicht weiß wann, wie und wo.
Im Kern wünschen wir uns doch alle das gleiche: Uns gesehen zu fühlen. Nicht nur für das, was mal war. Sondern für das, was wir sind – denken, fühlen und tun. Ich glaube, gute Fragen öffnen genau dafür einen Raum. Einen, in dem Nähe passieren kann. Weil jede gute Frage zuerst nach innen wirkt und dann nach außen.
Deshalb gibt es »Conversations with yourself and others.«: Mit guten Fragen, ehrlichen Gesprächen und Menschen voller Neugier und Offenheit. Vielleicht gehst du nicht nur mit Antworten nach Hause. Aber mit Fragen, die noch lang nachwirken.
Lass uns wieder mehr Fragen fragen und damit andere und
auch uns neu kennen lernen. Und wirklich in Verbindung sein.
Miteinander.

